Mein Thema

Menschen mit einer Schwer­hörigkeit werden selten von der Gesell­schaft verstanden, da eine Schwer­hörigkeit für einen hörenden Menschen schwer nach­zu­vollziehen ist. Um den Um­gang zu ver­ein­fachen, wurden pauschali­sierte Methoden und Ge­danken ver­breitet: So gilt z.B. die Ein­schätzung, dass sich ein schwer­höriger Mensch nicht bei Neben­geräuschen unter­halten kann, nur bedingt.

Die Beachtung der Einzigartigkeit und Individualität des Menschen sowie die Rücksichtnahme auf die individuellen Bedürfnisse ist für die persönliche Stärkung des Selbstwertgefühls  und der Psyche von großer Bedeutung.

Dieses habe ich an vielen Stellen in meinem Leben selber erfahren dürfen. Allerdings habe ich auch die Schattenseiten, Ausgrenzung, Stigmatisierung, das  Unverständnis und die Einsamkeit seien hier genannt, erleben müssen. Und das bestärkt mich, meine Erfahrungen positiv umzukehren und diese an Betroffene weitergeben zu können.

In meiner beruflichen Laufbahn im sozialen Bereich habe ich viele Erfahrungen gesammelt. Heute stehen bei mir die Themen „Ressourcenorientierung“ und „Hilfe zur Selbsthilfe“ und die „Förderung der unterschiedlichen Sinne“ stets an erster Stelle.

Nach meinem Studium (Soziale Arbeit) habe ich eine Ausbildung zur Yogalehrerin absolviert. Mit dieser Zusatzqualifikation möchte ich auch Menschen mit einer Schwerhörigkeit Yoga anbieten.